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Ludwigshafener Schriften zu China
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Ludwigshafener Schriften zu China

 

Seit 1988 gibt es in der Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein das Ostasieninstitut, das eine integrierte Ausbildung in Betriebswirtschaft (BWL) und den Sprachen und Kulturen der Länder China und – seit 1992 –  Japan anbietet. Der vierjährige Studiengang besteht aus drei Jahren in Ludwigshafen und aus einem Jahr im jeweiligen Zielland. Detaillierte Angaben findet man auf der Homepage des Institutes. Bis 2005 wurde als Diplom der Diplom-Betriebswirt verliehen, heute ist es, Bologna sei Dank, ein Bachelor of Science. Mittlerweile arbeiten einige hundert Absolventen dieses Institutes überall auf der Welt verstreut, eine gewisse Konzentration auf die beiden Länder China und Japan ist gleichwohl zu beobachten, und das ist gut so.

Im Mittelpunkt der akademischen Ausbildung steht die Betriebswirtschaftslehre; die Vermittlung der Sprache und der Kultur Chinas bzw. Japans folgt erst an zweiter Stelle, da wir keine Übersetzerqualität in der Sprachausbildung anstreben. Gleichwohl werden die Studenten angehalten zu begreifen, dass die Kulturen beider Länder sich in Teilbereichen völlig und in anderen Bereichen weniger von der Kultur unseres eigenen Landes unterscheiden. Spracherwerb ist deshalb immer auch ein Kulturerwerb – dies ist angesichts der derzeitigen Integrationsdebatte in der Bundesrepublik eine Tatsache, die nicht oft genug wiederholt werden kann.

Die Schriftenreihe "Ludwigshafener Schriften zu China"  wird von Mitarbeitern und Absolventen des Studienschwerpunktes China des Ostasieninstitutes der Fachhochschule Ludwigshafen gespeist, es handelt sich bei den einzelnen Arbeiten um Miszellen, also auch um Erträge der Forschungstätigkeit der Kolleginnen und Kollegen jenseits der betriebswirtschaftlichen Ausbildung. Es war deshalb für den Förderverein des Ostasieninstitutes eine Ehre und Freude, diese Reihe ins Leben zu rufen, zur Erbauung hoffentlich vieler Leser.

Ludwigshafen, im November 2010
Die Herausgeber